Mit API zum Erfolg: FinTechs wie die smava GmbH profitieren von Programmierschnittstellen der Fidor Bank

Pressemeldung der Firma Fidor Bank AG

– Fidor Bank ist weltweit erste echte API-Bank
– Fidor Bank öffnet Schnittstellen für Kunden, Programmierer und FinTechs
– Beispiel smava GmbH: Fidor vergibt Kredite für Online-Kreditmarktplatz

Als eine der ersten Banken weltweit stellt die Münchner Fidor Bank Schnittstellen (sogenannte „API“s) zum hauseigenen System bereit und eröffnet damit Kunden, Programmierern und FinTech-Unternehmen vielfältige Möglichkeiten. Via RESTful JSON OAuth 2.0 API können sich Dritte an die Bank anschließen und in Kooperation mit Fidor ihre Produkte und Dienstleistungen optimieren. Als internetbasierte Direktbank unter dem Dach einer Banklizenz und Innovationsführer im FinTech-Segment hat Fidor verstanden, was junge Technologie-Unternehmen brauchen und kann umfassend mit Technik und Lizenzen unterstützen. Startups ebenso wie etablierte Unternehmen können auf diese Weise ihr Angebot erweitern und neue Geschäftsfelder erschließen. Ausgewählte Anwendungen haben sogar die Chance, ins Fidor Konto integriert zu werden und so eine neue Zielgruppe zu erreichen. „Die Fidor Bank versteht sich als Partner für Dienstleister, die den Zahlungsverkehr in ihr Angebot integrieren oder ihn verbessern wollen. Wir arbeiten bereits sehr erfolgreich mit verschiedenen FinTechs zusammen – u.a. beim globalen Geldtransfer, virtuellen Währungen oder P2P-Lending, wie das erfolgreiche Beispiel der smava GmbH zeigt“, sagt Fidor-Chef Matthias Kröner.

Wie bei nahezu allen Zahlungs- und Anlageprozessen wird nach deutschen Regularien auch bei einer Kreditvergabe eine Banklizenz benötigt. Für FinTechs stellt dies in der Regel eine große Hürde dar. Für Deutschlands größten Online-Kreditmarktplatz smava (www.smava.de) übernimmt die Fidor Bank deshalb die aufsichtsrechtliche Abwicklung der Geschäfte. Die von den Kreditnehmern auf smava beantragten Kredite werden von Fidor vergeben und anschließend umgehend ohne Preisaufschlag an die Anleger weiterverkauft. „Durch die Kooperation mit der Fidor Bank konnten wir unser Angebot noch einmal weiterentwickeln. Da wir auch im Bereich der Produktentwicklung eng zusammenarbeiten, wächst die Funktionalität unseres Online-Kreditmarktplatzes stetig weiter und unsere Kunden profitieren von mehr Leistungen und besserem Service“, so David Hanf, CFO der smava GmbH.

Möglich wird die reibungslose Kreditvergabe durch die Fidor APIs, die als Schnittstellen zwischen der Fidor Bank und smava fungieren. So werden beispielsweise über eine API die Kontodaten der Kunden von smava an Fidor übermittelt, damit die Bank ein entsprechendes Kundenkonto anlegen kann. Über andere APIs werden Überweisungen angestoßen, Lastschriften eingezogen oder Beträge reserviert. Auch Fidor Kunden profitieren unmittelbar von der Partnerschaft, da die smava App direkt in das Fidor Smart Girokonto integriert ist und dort neben vielen anderen Anwendungen bequem und schnell genutzt werden kann. Die offene API-Infrastruktur garantiert Fidor ein stetig wachsendes Konto-Angebot und ermöglicht gleichzeitig Entwicklern und Startups im Bereich Finanzen und Banking, ihre Ideen auf großer Bühne zu verwirklichen; und das mittels offener Standards, die von jedem Web- und Mobile-Entwickler leicht verstanden und eingesetzt werden können.

Und der Erfolg spricht für sich: Bereits innerhalb der ersten drei Wochen der Kooperation haben 3.000 smava-Anleger ein neues Konto bei der Fidor Bank eröffnet und einen Betrag von insgesamt einer Million Euro darauf gut geschrieben. „Die Kooperation zwischen Fidor und smava ist ein gutes Beispiel dafür, wie wir als Bank mit FinTech-Unternehmen zum gegenseitigen Nutzen zusammenarbeiten. Wir sind hochmotiviert, auch weiterhin spannende Ideen mit regulativer und technologischer Unterstützung zu fördern“, so Fidor-Vorstand Matthias Kröner.



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Die Wirtschaftskrise der vergangenen Jahre hat das Vertrauen der Anleger in die Stabilität der Finanzmärkte und die Funktionsfähigkeit der Bankensysteme stark erschüttert. Gerade das vertriebsorientierte Geschäftsmodell der im Retailbanking etablierten Häuser wird zunehmend in Frage gestellt. Die sich immer deutlicher artikulierenden Forderungen nach einem objektiven, transparenten und am Kundeninteresse ausgerichteten Betreuungsansatz greift die Fidor Bank AG auf. Dabei nutzen wir die nachhaltige Entwicklung des Internets hin zum Web 2.0 für unser innovatives Geschäftsmodell im Retailbanking. Drei zentrale Alleinstellungsmerkmale unterscheiden Fidor Community Banking von anderen Banken: 1. Einmalig für eine Bank: Die Kunden kennen sich und können interagieren. Sie tauschen über die Community Meinungen, Informationen und Erfahrungen aus und verbessern so die Basis für ihre Finanzentscheidungen. 2. Die Kunden werden für diesen Dialog und viele weitere Aktivitäten im Fidor Community Banking entlohnt. Dies erfolgt über das proprietäre Bonussystem. 3. Die Kunden des Fidor Community Bankings können entscheiden, ob sie ihren Finanzbedarf über die Fidor Bank AG (respektive Drittbanken) oder "peer-to-peer", also mit anderen Kunden bzw. Usern, decken wollen. Unter dem Motto "Banking mit Freunden" überträgt die Fidor Bank AG die zentralen Wirkprinzipien des Web 2.0 - Offenheit, Transparenz, Authentizität und Dialogbereitschaft - auf das Thema Finanzdienstleistung. Der Dialog mit Kunden, Mitgliedern und Interessenten wird weitgehend öffentlich und den Medien des Internets geführt: Fidor Bank AG ist u.a. auf Twitter, Facebook, Xing und Youtube aktiv. Im Dezember 2009 hat die Fidor Bank AG ihre Geschäftsaktivitäten als Kreditinstitut aufgenommen und begonnen, eigene kundenspezifische Aktiv- und Passiv-Produkte im Internet anzubieten. Dabei handelt es sich primär um Lösungen, die von der Gesellschaft bereits im Vorjahr entwickelt und über Drittbanken angeboten wurden.


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